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Wieviel Sex braucht der Mensch?

Als der Hamburger Sexualforscher Gunter Schmidt 1986 in seinem Buch "Das große Der Die Das" die sogenannte "Dampfkesseltheorie" zur Sprache brachte, umschrieb er mit dieser Metapher auf ironische Weise den "Alltagsmythos", demnach man(n) glaube, regelmäßig sexuell Dampf ablassen zu müssen, sonst liefe man(n) Gefahr zu explodieren ... [mehr]

Rotraud A. Perner
 

Ehe und Zölibat

Vom Erfahrungshorizont eines Mannes her gesprochen: Zöilbat und Ehe sind kein Gegensatzpaar, sondern – wenn sie gelingen – zwei unterschiedliche Manifestationen eines erwachsenen Umgangs mit Sexualität. In beiden Existenzformen ist die Einordnung der Sexualität in die eigene Lebensweise nur dann glücklich, wenn sie in Liebe gebettet und von der Verantwortung getragen ist, die sich aus dem jeweiligen Stand ergibt ... [mehr]

 

Zölibat und Normalität

Rund und glücklich fühlt sich der Mensch nur dann, wenn er rund und glücklich lebt. Zu dieser Ganzheit menschlichen Lebens gehört auch nach christlichem Verständnis die Erfüllung in einer ehelichen Gemeinschaft. Denn Gott, dem Schöpfer ist kein Produktionsfehler unterlaufen, als er den einen Menschen als Mann und Frau geschaffen hat. Die Mann-Frau-Zweiheit ist auf Mann-Frau-Einheit hin angelegt. Ebenso wenig ist aber Gott, dem Erlöser – es ist ein und derselbe Gott! – ein Systemfehler unterlaufen, als er die "Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen" in diese Welt brachte ... [mehr]

Karl Wallner
 

Psychologie des Zölibats

Jeder Mensch sehnt sich nach Freiheit. Dabei geht es vordergründig um innere Freiheit von Ängsten oder Süchten oder vielleicht von der Meinung anderer. Tiefe innere Freiheit heißt aber auch frei sein von der Enge der eigenen Ichhaftigkeit, vom Kontrollzwang über das eigene Leben, von eigenen Launen, Luxus- und Machtstreben, Triebhaftigkeit, vom Anspruch auf eigene Fehlerlosigkeit, vom Groll und von der Fremdbeschuldigung. Aber der Preis für diese Freiheit ist vielen zu hoch ... [mehr]

Raphael M. Bonelli
 

Spiritualität des Zölibats

Wie lebt man den Zölibat gut? Worin besteht sein positiver, lebenserfüllender Inhalt? Welch spirituelles Leben ist vorausgesetzt, damit die zölibatäre Lebensform zu einem Weg zu Gott wird? Spiritualität setzt einen bestimmten Lebensstil voraus als Folge echter Innerlichkeit. Christliche Innerlichkeit kommt aus Gott, ist seine Gabe, seine Gegenwart in uns. Paulus spricht vom "pneumatikos", ein vom Hl. Geist durchdrungener und gelenkter Mensch ... [mehr]

Johannes Lechner
 

All-ein? Zölibat und Beziehung

Es macht die Not unserer Existenz aus, daß sie alle Lebensvollzüge degradieren kann. Es gibt die Zweckgemeinschaft Ehe, den Selbstgenuß im Sex, das frustrierte, leergewordene Zölibat, die erzwungene, lähmende Einsamkeit. Zölibat ist unlebbar außerhalb von Beziehung. Aber welchen Charakter trägt sie? Solange Zölibat als Machtmittel der Disziplinierung verstanden wird, solange es funktional für den familienunabhängigen Einsatz gesehen wird, hat es den archimedischen Punkt nicht erreicht ... [mehr]

Hanna Barbara Gerl-Falkovitz